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Frankfurt am Main, 25. Februar 2026 (aiz.info)

Zypern beschränkt Viehtransporte

Nach MKS-Ausbruch

Zypern hat am Dienstag strenge Schutzmaßnahmen für Viehbestände verhängt. Zuvor hatten die Behörden mehrere Fälle von Maul- und Klauenseuche (MKS) bestätigt, wie Reuters berichtet, so MBI. Die Folge seien landesweite Beschränkungen für den Transport von Tieren und verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in landwirtschaftlichen Gebieten. Nach einer ersten Diagnose am Freitag hatten Veterinäre einen MKS-Ausbruch in elf Betrieben im südlichen Bezirk Larnaka festgestellt.

Die Region grenzt an die Demarkationslinie, die die Insel teilt. Im Dezember waren bereits MKS-Fälle im türkisch-zyprisch kontrollierten Norden der Insel gemeldet worden. Die Behörden bezeichneten die Lage als schwierig, gaben jedoch an, dass es bislang keine Auswirkungen auf die Milchexporte gegeben habe. Der begehrte Halloumi-Käse ist eines der wichtigsten Exportgüter der Insel.

Es gibt laut Reuters zahlreiche Berichte über den unerlaubten Transport von Heu aus dem Norden der Insel in den Süden. Der letzte MKS-Ausbruch bei Nutztieren auf der Insel wurde 2007 ebenfalls in der Region Larnaka festgestellt. (Schluss)
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