100 Einreichungen, 33 Länder: Globales Interesse an Proteinnovation Discovery
Das Agro Innovation Lab der RWA bringt internationale Startups mit landwirtschaftlicher Praxis und Marktchancen zusammen
Die Proteinversorgung ist ein globaler Innovationsmarkt. Das zeigt die Resonanz auf die Initiative „Proteinnovation Discovery“ des Agro Innovation Lab (AIL), der Innovationsplattform der RWA Raiffeisen Ware Austria: 100 Einreichungen aus 33 Ländern sind in der Bewerbungsphase seit Oktober 2025 eingegangen. Von Australien über die USA bis in zahlreiche europäische Länder bewarben sich Startups mit spannenden Proteinversorgungs-Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Die Qualität und Internationalität der Einreichungen unterstreichen, dass die Proteinfrage längst global gedacht wird. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit einer Expertenjury aus dieser Vielfalt jene Lösungen zu identifizieren, die wirtschaftlich tragfähig sind und in Europa konkret umgesetzt werden können,“ sagt Georg Sladek, Geschäftsführer des Agro Innovation Lab. „Die hohe Beteiligung an unserem Startup-Programm zeigt, dass Ernährungsinnovation und Proteinversorgungs-Lösungen vom Feld bis zum Teller hohe Relevanz haben.“ 75 Prozent der Einreichungen stammen aus Europa. Besonders stark vertreten sind Österreich, Deutschland, Israel, das Vereinigte Königreich und Italien. Insgesamt gingen 100 Bewerbungen aus 33 Ländern weltweit beim Agro Innovation Lab ein. Die zehn Finalist:innen kommen unter anderem aus Australien, Finnland und Österreich.
Breite technologische Ansätze und hoher Marktreifeanteil
Die eingereichten Lösungen decken die gesamte Bandbreite alternativer Proteinquellen und neuer Verarbeitungsprozesse von pflanzenbasierten Ansätzen über Fermentation und Nebenstromnutzung bis hin zu Insekten, Algen und weiteren innovativen Technologien ab. Die Anwendungen reichen von der Lebensmittelindustrie über Futtermittel bis in den Pet-Food-Bereich. Bemerkenswert ist der Innovationsgrad: 60 Prozent der Unternehmen verfügen über eigenes geistiges Eigentum, 70 Prozent arbeiten mit fokussierten Teams von weniger als zehn Mitarbeitenden. „Beide Kennzahlen sind Indizien für technologiegetriebene, skalierbare Geschäftsmodelle“, so Sladek. Gleichzeitig befinden sich viele Lösungen, „von Prototyp bis Marktreife“, bereits in sichtbaren und fortgeschrittenen Entwicklungsphasen.
Vom Screening zum Summit
Der Proteinnovation-Vergabeprozess ist klar strukturiert: Nach Einreichung und Auswahl durch ein Expertengremium folgen im März die Einladungen an ausgewählte Unternehmen. Der Höhepunkt ist der Summit, bei dem die besten Lösungen vor einem breiten Kreis an Stakeholdern präsentiert werden: Am 26. März 2026 kommen internationale Startups, Industriepartner, Landwirtschaft, Wissenschaft und Investoren in Österreich zusammen, um konkrete Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.
Ernährungsinnovation als strategische Zukunftsfrage
Mit der „Proteinnovation Discovery“ positioniert sich das Agro Innovation Lab als Plattform für Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig sind und gleichzeitig zur Reduktion von Importabhängigkeiten beitragen. „Wir wollen die Verzahnung zwischen Innovation und Landwirtschaft aktiv gestalten“, erklärt Sladek den Hintergrund. Ziel war es, Innovationen entlang der gesamten Protein-Wertschöpfungskette von Saatgut und Anbau über Verarbeitungstechnologien bis hin zu marktfähigen Endprodukten für Food und Feed auszumachen: Aus globaler Innovationsdynamik sollen konkrete Partnerschaften und Pilotprojekte mit dem Ziel entstehen, die Proteinversorgung Europas resilienter, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten. „Uns war klar, dass gerade im Bereich neuer Proteine enormes Potenzial liegt; umso beeindruckter sind wir von der Vielfalt der eingereichten Projekte“, freut sich Sladek über die international hohe Resonanz auf den Aufruf. (Schluss)
„Die Qualität und Internationalität der Einreichungen unterstreichen, dass die Proteinfrage längst global gedacht wird. Unser Anspruch ist es, gemeinsam mit einer Expertenjury aus dieser Vielfalt jene Lösungen zu identifizieren, die wirtschaftlich tragfähig sind und in Europa konkret umgesetzt werden können,“ sagt Georg Sladek, Geschäftsführer des Agro Innovation Lab. „Die hohe Beteiligung an unserem Startup-Programm zeigt, dass Ernährungsinnovation und Proteinversorgungs-Lösungen vom Feld bis zum Teller hohe Relevanz haben.“ 75 Prozent der Einreichungen stammen aus Europa. Besonders stark vertreten sind Österreich, Deutschland, Israel, das Vereinigte Königreich und Italien. Insgesamt gingen 100 Bewerbungen aus 33 Ländern weltweit beim Agro Innovation Lab ein. Die zehn Finalist:innen kommen unter anderem aus Australien, Finnland und Österreich.
Breite technologische Ansätze und hoher Marktreifeanteil
Die eingereichten Lösungen decken die gesamte Bandbreite alternativer Proteinquellen und neuer Verarbeitungsprozesse von pflanzenbasierten Ansätzen über Fermentation und Nebenstromnutzung bis hin zu Insekten, Algen und weiteren innovativen Technologien ab. Die Anwendungen reichen von der Lebensmittelindustrie über Futtermittel bis in den Pet-Food-Bereich. Bemerkenswert ist der Innovationsgrad: 60 Prozent der Unternehmen verfügen über eigenes geistiges Eigentum, 70 Prozent arbeiten mit fokussierten Teams von weniger als zehn Mitarbeitenden. „Beide Kennzahlen sind Indizien für technologiegetriebene, skalierbare Geschäftsmodelle“, so Sladek. Gleichzeitig befinden sich viele Lösungen, „von Prototyp bis Marktreife“, bereits in sichtbaren und fortgeschrittenen Entwicklungsphasen.
Vom Screening zum Summit
Der Proteinnovation-Vergabeprozess ist klar strukturiert: Nach Einreichung und Auswahl durch ein Expertengremium folgen im März die Einladungen an ausgewählte Unternehmen. Der Höhepunkt ist der Summit, bei dem die besten Lösungen vor einem breiten Kreis an Stakeholdern präsentiert werden: Am 26. März 2026 kommen internationale Startups, Industriepartner, Landwirtschaft, Wissenschaft und Investoren in Österreich zusammen, um konkrete Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.
Ernährungsinnovation als strategische Zukunftsfrage
Mit der „Proteinnovation Discovery“ positioniert sich das Agro Innovation Lab als Plattform für Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig sind und gleichzeitig zur Reduktion von Importabhängigkeiten beitragen. „Wir wollen die Verzahnung zwischen Innovation und Landwirtschaft aktiv gestalten“, erklärt Sladek den Hintergrund. Ziel war es, Innovationen entlang der gesamten Protein-Wertschöpfungskette von Saatgut und Anbau über Verarbeitungstechnologien bis hin zu marktfähigen Endprodukten für Food und Feed auszumachen: Aus globaler Innovationsdynamik sollen konkrete Partnerschaften und Pilotprojekte mit dem Ziel entstehen, die Proteinversorgung Europas resilienter, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten. „Uns war klar, dass gerade im Bereich neuer Proteine enormes Potenzial liegt; umso beeindruckter sind wir von der Vielfalt der eingereichten Projekte“, freut sich Sladek über die international hohe Resonanz auf den Aufruf. (Schluss)
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