RWA: Kein Winterschlaf für Saatgut
Die neue Saison beginnt, lange bevor die Felder erwachen
Während die Felder ruhen, läuft im Bereich Saatgut der RWA Raiffeisen Ware Austria die zentrale Arbeit zur Saisonvorbereitung. Als einer der führenden Saatgut-Anbieter in Österreich und Zentraleuropa mit umfassendem Versuchswesen legt der RWA-Lagerhaus-Verbund in den Wintermonaten die strukturelle und qualitative Basis für die Versorgung der Landwirtschaft im Frühjahr. Am Standort Lannach, der im vergangenen Jahr für rund 3 Mio. Euro erneuert wurde, werden aktuell rund 1 Mio. Einheiten Saatgut verschiedener Kulturen für die Frühjahrsaussaat vorbereitet.
"Die Rahmenbedingungen für die Saatgutwirtschaft und unsere bäuerlichen Betriebe sind derzeit so herausfordernd wie selten zuvor – von steigenden Produktionskosten über volatile Erzeugerpreise bis hin zu klimatischen Risiken. Gerade deshalb sehen wir im RWA-Lagerhaus-Verbund es als unsere Verantwortung, mit 'DIE SAAT' die heimische Landwirtschaft zuverlässig mit regional produziertem Saatgut zu versorgen. Mit unseren Kompetenzzentren in Lannach und Korneuburg sichern wir Wertschöpfung in Österreich und investieren gezielt in Innovation, moderne Züchtungsmethoden und klimaangepasste Sorten. Denn nur mit starken regionalen Strukturen bleiben Österreich und Europa langfristig wettbewerbsfähig", so Christoph Metzker, Vorstandsdirektor der RWA.
Am Standort Lannach, der im vergangenen Jahr umfassend modernisiert wurde, werden aktuell bis zu 1 Millionen Säcke mit Saatgut für die Frühjahrsaussaat verpackt. In vier spezialisierten Werken werden Mais-, Soja-, Getreide- und Kürbissaatgut, Sämereiprodukten, Begrünungsmischungen sowie Consumer-Produkte verarbeitet.
"Der Winter ist der Zeitpunkt, an dem wir die gesamte Datenlage des Jahres auswerten und die Produktion für den Frühjahrsanbau auf Hochtouren läuft. Mit der modernisierten Anlage und einer optimierten Produktionsleistung im 3-Schicht-Betrieb ist unser Standort in Lannach einer der leistungsfähigsten Saatgutstandorte in Zentraleuropa", sagt Christoph Schwindhackl, Abteilungsleiter Produktion im Saatgutbereich der RWA.
Modernisierte Prozesse für mehr Qualität und Effizienz
Im Zuge der umfassenden Erneuerung des Standorts wurden die zentralen Produktionsprozesse vollständig neu aufgesetzt und auf die erhöhten Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet - von der Reinigung über die Aufbereitung und Kalibrierung bis hin zur Verpackung. Die Umsetzung erfolgte gezielt zwischen der Mais- und Getreidesaison und erstreckte sich über einen Zeitraum von rund sieben Monaten. In diesem Zeitraum wurden 35 neue Maschinen sowie Elevatoren und Förderbänder installiert.
Die Investitionen in Höhe von rund drei Millionen Euro ermöglichen deutlich optimierte Wege und Prozessabläufe und damit eine bis zu 30 Prozent schnellere Reinigungsleistung sowie mehr Flexibilität im Saisonbetrieb. Ein optischer Sortierer sorgt zudem für eine zusätzliche Leistungssteigerung von bis zu sieben Prozent bei der Getreidereinigung.
Regionale Produktion und stabile Logistik als Basis der Versorgungssicherheit
Ein wesentlicher Teil des in Lannach verarbeiteten Saatguts stammt aus heimischer Produktion. Insgesamt vermehrt die RWA Saatgut auf rund 30.000 ha und sichert damit die Verfügbarkeit für die heimischen Betriebe über sämtliche Kulturen.
Die Produktions- und Flächenplanung für die nächste Saison erfolgt ebenfalls in den Wintermonaten. Auf Basis von Versuchsergebnissen, regionaler Nachfrage und agrarischer Rahmenbedingungen werden Produktionsmengen festgelegt und Vermehrungsflächen disponiert. Parallel zur Produktion werden auch Logistik und Versorgungssicherheit vorbereitet. Deshalb werden Lagerkapazitäten, Verpackungen, Transporte und regionale Auslieferungsstrukturen werden frühzeitig auf die erwartete Nachfrage im Frühjahr abgestimmt. (Schluss)
"Die Rahmenbedingungen für die Saatgutwirtschaft und unsere bäuerlichen Betriebe sind derzeit so herausfordernd wie selten zuvor – von steigenden Produktionskosten über volatile Erzeugerpreise bis hin zu klimatischen Risiken. Gerade deshalb sehen wir im RWA-Lagerhaus-Verbund es als unsere Verantwortung, mit 'DIE SAAT' die heimische Landwirtschaft zuverlässig mit regional produziertem Saatgut zu versorgen. Mit unseren Kompetenzzentren in Lannach und Korneuburg sichern wir Wertschöpfung in Österreich und investieren gezielt in Innovation, moderne Züchtungsmethoden und klimaangepasste Sorten. Denn nur mit starken regionalen Strukturen bleiben Österreich und Europa langfristig wettbewerbsfähig", so Christoph Metzker, Vorstandsdirektor der RWA.
Am Standort Lannach, der im vergangenen Jahr umfassend modernisiert wurde, werden aktuell bis zu 1 Millionen Säcke mit Saatgut für die Frühjahrsaussaat verpackt. In vier spezialisierten Werken werden Mais-, Soja-, Getreide- und Kürbissaatgut, Sämereiprodukten, Begrünungsmischungen sowie Consumer-Produkte verarbeitet.
"Der Winter ist der Zeitpunkt, an dem wir die gesamte Datenlage des Jahres auswerten und die Produktion für den Frühjahrsanbau auf Hochtouren läuft. Mit der modernisierten Anlage und einer optimierten Produktionsleistung im 3-Schicht-Betrieb ist unser Standort in Lannach einer der leistungsfähigsten Saatgutstandorte in Zentraleuropa", sagt Christoph Schwindhackl, Abteilungsleiter Produktion im Saatgutbereich der RWA.
Modernisierte Prozesse für mehr Qualität und Effizienz
Im Zuge der umfassenden Erneuerung des Standorts wurden die zentralen Produktionsprozesse vollständig neu aufgesetzt und auf die erhöhten Anforderungen der kommenden Jahre ausgerichtet - von der Reinigung über die Aufbereitung und Kalibrierung bis hin zur Verpackung. Die Umsetzung erfolgte gezielt zwischen der Mais- und Getreidesaison und erstreckte sich über einen Zeitraum von rund sieben Monaten. In diesem Zeitraum wurden 35 neue Maschinen sowie Elevatoren und Förderbänder installiert.
Die Investitionen in Höhe von rund drei Millionen Euro ermöglichen deutlich optimierte Wege und Prozessabläufe und damit eine bis zu 30 Prozent schnellere Reinigungsleistung sowie mehr Flexibilität im Saisonbetrieb. Ein optischer Sortierer sorgt zudem für eine zusätzliche Leistungssteigerung von bis zu sieben Prozent bei der Getreidereinigung.
Regionale Produktion und stabile Logistik als Basis der Versorgungssicherheit
Ein wesentlicher Teil des in Lannach verarbeiteten Saatguts stammt aus heimischer Produktion. Insgesamt vermehrt die RWA Saatgut auf rund 30.000 ha und sichert damit die Verfügbarkeit für die heimischen Betriebe über sämtliche Kulturen.
Die Produktions- und Flächenplanung für die nächste Saison erfolgt ebenfalls in den Wintermonaten. Auf Basis von Versuchsergebnissen, regionaler Nachfrage und agrarischer Rahmenbedingungen werden Produktionsmengen festgelegt und Vermehrungsflächen disponiert. Parallel zur Produktion werden auch Logistik und Versorgungssicherheit vorbereitet. Deshalb werden Lagerkapazitäten, Verpackungen, Transporte und regionale Auslieferungsstrukturen werden frühzeitig auf die erwartete Nachfrage im Frühjahr abgestimmt. (Schluss)
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