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Berlakovich: Agrarisches Bildungsnetzwerk von zentraler Bedeutung
Enquete diskutierte Herausforderungen des ländlichen Raumes
Wien, 14. April 2010 (aiz.info). - Im Rahmen des Masterplans "Unternehmen Landwirtschaft 2020" werden in der Arbeitsgruppe "Business- und Bildungsplan" Lösungsstrategien für die Zukunft der heimischen Landwirtschaft im Bereich Ausbildung und Beratung erarbeitet. "Diese beiden Abschnitte sind wesentliche Ansatzpunkte, um ländliche Räume zu erhalten und für die nachfolgenden Generationen zu gestalten. Eine gute Ausbildung ist die beste Investition in die Zukunft, daher stellen wir unsere Arbeit unter das Motto "Bildung säen und Erfolg ernten"", erklärte Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich heute anlässlich der Enquete "Land-Leben-Lernen: Im Lernen liegt die Zukunft des ländlichen Raumes".
Agrarischen Bildungs- und Beratungsbereich weiterentwickeln
Der Agrarbereich in Österreich verfügt über ein ausgezeichnetes Bildungssystem, für das im Vorjahr EUR 130 Mio. investiert wurden. Von diesem Angebot profitieren 26.000 junge Menschen. Im Rahmen der heutigen Enquete werden die Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts für den ländlichen Raum insgesamt sowie speziell für den Agrarbereich diskutiert. Für die Weiterentwicklung des agrarischen Bildungs- und Beratungswesens wurde in vier Arbeitsgruppen ein Entwurf erstellt. In einem weiteren Prozess werden nun Lösungsansätze zur Bewältigung kommender Aufgaben erarbeitet.
"Das agrarische Bildungsnetzwerk kann einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen in der kommenden Dekade leisten. Ein besonders wichtiges Thema, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können, ist die Unternehmenskompetenz. Daher habe ich meine Initiative zur Diskussion über Zukunftsstrategien der heimischen Landwirtschaft unter das Motto "Unternehmen Landwirtschaft 2020" gestellt", so Minister Berlakovich. Der Bildungs- und Beratungsbereich müsse dabei einen wesentlichen Beitrag leisten. Ziel der Aktivitäten in diesen beiden Sektoren sei es, "junge Menschen und Betriebsleiter/-innen zu motivieren, selbstbewusst, innovativ, unternehmerisch und umweltbewusst den ländlichen Raum zu bewirtschaften". (Schluss)

