Eisenstadt, 19. März 2012 (aiz.info). - Das pannonische Klima und der Boden im Burgenland sind für den Gemüsebau bestens geeignet. Dort produzieren die Landwirte vielfältige Gemüsearten wie Salat, Paradeiser, Paprika, Chinakohl, Radieschen auf rund 1.400 ha im Freiland sowie 130 ha unter Glas und in Folientunnels qualitätsorientiert und mit unternehmerischer Weitsicht. Während die Gemüsebauern früher als Nahversorger zu den ersten Ab-Hof-Vermarktern überhaupt gehörten, gelangt der Großteil dieser Waren heute über Gemeinschaftsvermarkter und den Handel zu den Konsumenten. "Regionalität bedeutet Gemüse aus dem Burgenland beziehungsweise aus dem Seewinkel mit garantiert sehr hohen Qualitätsstandards und kurzen Transportwegen, als Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Beim Einkauf empfehle ich den Konsumenten dringend auf das AMA-Gütesiegel oder -Biozeichen zu achten. Damit sind sie hinsichtlich der österreichischen Herkunft und der Qualität definitiv auf der sicheren Seite", erklärt der Präsident der LK Burgenland, Franz Stefan Hautzinger, anlässlich der heutigen Vollversammlung des Gemüsebauverbandes.
"Da Gemüse zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt zählt, ist es uns ein Anliegen, bereits die Kinder im Schulalter über die vielen darin enthaltenen Vitamine aufzuklären. Unsere Seminarbäuerinnen bieten dazu zahlreiche Workshops an, so z. B. die "Geschmacksschule Gemüse", bei der Volksschulkindern der hohe Wert von Gemüse, der Saisonkalender und der Sinn der Saisonalität im Lebensmittelkonsum nähergebracht wird. Obst und Gemüse sollte man dann essen, wenn es bei uns wächst, Einfuhren aus Übersee sollten - nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes - möglichst vermieden werden. Ein Prinzip, das man möglichst früh lernen sollte", meint Hautzinger. (Schluss)
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