Brüssel, 25. Juni 2012 (aiz.info). - Hinsichtlich der Ergebnisse des UN-Gipfels Rio+20, der vergangenen Freitag zu Ende gegangen ist, begrüßen die EU-Landwirte- und Genossenschaftsverbände Copa-Cogeca, dass nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit als künftige Prioritäten definiert wurden. Die Verbände appellierten deshalb an die Staats- und Regierungschefs das Kommunique anzuerkennen. Dieses leiste einen wichtigen Beitrag für die Landwirte, eine nachhaltige Entwicklung durch umweltverträgliche Produktionspraktiken zu fördern sowie Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlagen der Armen sicherzustellen.
Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln und der begrenzten Ressourcen erwartete Copa-Cogeca ambitionierte Resultate von dem Gipfel. "Der Weg zur "Green Economy" führt über die effizientere Nutzung von Ressourcen ohne dabei die Rentabilität oder Produktionskapazität zu beeinträchtigen", betonte Copa-Cogeca-Generalsekretär Pekka Pesonen. Eine nachhaltige Entwicklung könne nur durch die Verknüpfung und Ausgewogenheit der drei Dimensionen - Wirtschaft, Soziales und Umwelt - stattfinden.
"Auf weltweit über eine Milliarde hungernde Menschen und der gleichzeitig steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln und Ressourcen gibt es nur eine Antwort: Grünes Wachstum", konstatierte Pesonen. Die Entwicklungen aber aus rein ökologischen Standpunkten zu betrachten sei verantwortungslos. Produktionskapazitäten und Ernährungssicherheit dürften dabei nicht außer Acht gelassen werden. (Schluss) hub
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