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Schultes: Tiergesundheitsdienst für alle Bauern leistbar machen

Standards mit öffentlichen Mitteln halten - Kosten für alle Betriebe senken

St. Pölten, 8. Februar 2010 (aiz.info). - In Niederösterreich nehmen mehr als 8.200 bäuerliche Betriebe - 85% der landwirtschaftlichen Tierhalter - am Tiergesundheitsdienst (TGD) teil und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Produktion sicherer Lebensmittel. Damit dies auch "kleinen und kleineren Betrieben" ermöglicht wird, fordert Landwirtschaftskammer-Präsident Hermann Schultes nun zusätzliche Unterstützung durch die öffentliche Hand. "Unser Ziel ist, dass alle Tierhalter die TGD-Mitgliedschaft anstreben. Eine nachhaltige und sichere Produktion sowie höchste Qualitätsorientierung sind das Ergebnis. Letztendlich profitieren alle von einem gut funktionierenden TGD."

Der Tiergesundheitsdienst trägt unter anderem auch wesentlich zur Erhöhung der Produktivität der landwirtschaftlichen Betriebe bei. Abhängig von der Tierart und der Bestandsgröße sind zwischen einem und vier Betriebserhebungen pro Jahr verpflichtend. Bei diesen Visiten werden anhand von Checklisten der Gesundheitszustand der Tiere und weitere haltungsspezifische Parameter evaluiert. Dieser wichtige Beitrag zur ärztlich überwachten Produktion tierischer Lebensmittel ist allerdings mit relativ hohen Kosten verbunden, die für kleinere Betriebe den Zugang erschweren. (Schluss)



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